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BIO-Bauernhöfe

Geschrieben von Admin | Samstag, 19. Mai 2012

 

Ein BIO-Bauernhof unterliegt einigen strengen Richtlinien. Diese betreffen beispielsweise die Fütterung und Haltung der Tiere oder die Düngung der Felder. So müssen die Tiere auf dem Hof artgerecht gehalten werden und benötigen viel Platz. Sie dürfen nicht mit Tiermehl oder anderen aus Tierüberresten hergestellten Futtermitteln ernährt werden. Auch ist die Gabe von Medikamenten nur imernsten Krankheitsfall gestattet und Vorsorgemaßnahmen wie Impfungen zu unterlassen. So wird sichergestellt, dass möglichst wenige Schadstoffe aufgenommen werden. Fleisch von einem BIO-Bauernhof darf allerdings auch mit BIO-Siegeln als unbedenklich gekennzeichnet werden, wenn das Tier mit genetisch veränderten Pflanzen gefüttert wurde. Für den Menschen entsteht dadurch keine Gefahr, da die Fremd-DNA bereits im Magen des Tieres zersetzt wird. Selbst Gentechnikkritiker können dem nichts entgegen setzen, da ihnen Gegenbeweise fehlen.
Bei der Herstellung von BIO-Gemüse ist allerdings von gentechnischen Veränderungen abzusehen. Auch hier gilt, dass so wenig wie möglich Schadstoffe im Endprodukt enthalten sein dürfen. Deshalb gilt schon bei der Düngung zu beachten, dass keine chemischen Mittel eingesetzt werden. Auf dem BIO-Bauernhof wird viel mehr mit dem Dung der Tiere gearbeitet.Auf diese Weise wird der BIO-Bauernhof außerdem so gut wie autonom und sehr umweltfreundlich.
Regelmäßig wird der biologische Anbau auf die Einhaltung der Richtlinien kontrolliert. Natürlich kann aus Personal- und Kostengründen nicht jeder einzelne Hof jeden Monat überprüft werden, aber diesorgfältigen Stichproben decken den Markt gut ab. Die Bauern sind ohnehin sehr darauf bedacht regelkonform zu arbeiten, da sie das für sie so wichtige BIO-Siegel nicht aberkannt bekommen wollen.